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Die Geschichte der Intimrasur

Oberkörper einer weiblichen Statue

Die Rasur im Intimbereich ist für viele Menschen ein fester Bestandteil der Intimpflege. Ob und wie im Intimbereich rasiert wird, hat eine lange Geschichte.

Was in der Geschichte der Intimrasur allerdings gar nicht auftaucht, ist die Pflege nach der Intimrasur. Deswegen holen wir das hier flux nach 😉 

Die ersten Überlieferungen der Intimrasur reichen bis ins alte Ägypten zurück. Dort sind auf Hieroglyphen Frauen mit Rasiermesser und Schamhaar-Dreieck zu sehen. 4.000 bis 3.000 v. Chr. wurden dort geschliffene Steine und Muscheln in Kombination mit Harzen, Eselfett oder Fledermausblut (WTF)  benutzt, um die Haare im Intimbereich zu entfernen. Auch bei den Römmerinnen war Haarentfernung üblich und im orientalischen Raum gingen ​​Frauen in islamischen Hammams und entfernten sich dort ihre Intimbehaarung mit Halawa, einer warmen Creme aus Zucker und Zitronensaft, oder sie wurden mit dünnen Fäden aus der Haut gezwirbelt. Der Trend Intimrasur Trend zu weniger Intimbehaarung geht also ziemlich weit in die Menschheitsgeschichte zurück. Intimrasur hatte damals vor allem hygienische Zwecke, um sich vor Parasiten ( die sich grundsätzlich gerne in Haar einnisten) zu schützen. 

Dann kommt das Mittelalter und damit ist Hygiene und somit Intimpflege, Intimhygiene und Intimrasur passé. Erst durch den Aufstieg des Bürgertums im 12. und 13. Jahrhundert wurden die Badekultur in Europa und damit das Enthaaren im Intimbereich wieder trendy.

Ab dem 15. bis 16. Jahrhundert wirds ganz böse. Dann kommt das Thema Hexenvebrennung ins Spiel und in der Zeit wurden Frauen, auch um ihnen ihre “Magie” wegzunehmen, komplett enthaart. Das hat jetzt nicht viel mit der selbstbestimmten Intimpflege zu tun, sollte aber trotzdem mal gesagt sein. 

Kurz und gut, manchmal ist Intimrasur in, manchmal ist volles Charmhaar im Trend. Im 18. Jahrhundert, insbesondere in Frankreich wurde ein kindlicher (und somit haarloser) Körper der Frau bevorzugt. In Zeiten des Nationalsozialismus wurde das “Natürliche” der deutschen Frau und damit auch volle Intimbehaarung zum Ideal erhoben. 

Aber, ob Trend oder nicht: Bis zum 19. Jahrhundert war die Intimrasur bei Frauen kein Zuckerschlecken. Entfernen von Haaren ging oft mit Schmerzen und sogar Risiken für die Gesundheit (hallo kleine Schnitte und Entzündungen) einher. Und dann kommt die Elektrik und 1949 der erste Einwegrasierer. Was auch kommt, noch nicht ganz 1949 aber nicht weit danach, sind die Bikinis und Miniröcke. Jetzt geht es mit der Intimbehaarung so richtig los, je mehr vom Frauenkörper gezeigt wird, umso mehr wird rasiert. 

Heute sollte die Intimrasur idealerweise eine ganz persönliche Entscheidung und Ausdruck individueller Präferenzen sein. Your hair, your rules. 

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