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Studie zeigt:
Jede:r zweite schämt sich für den Intimbereich!

Wir haben mit Deutschland über das Tabuthema Intimbereich und Intimrasur gesprochen und dabei viele Überraschungen erlebt. Hier die wichtigsten Fakten, die wir in unserer Intim-Studie(1) herausgefunden haben:

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Ein glatter Intimbereich ist die beliebteste Intimfrisur in Deutschland. 63 % der Befragten entfernen alle Haare im Intimbereich. Das gilt für Männer und Frauen. Männer und Frauen sind also gar nicht so unterschiedlich, wenn es um die Haarentfernung des schönsten Körperteils geht

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70 % wollen die Schönheitsvorstellungen ihres Partners oder Partnerin im Intimbereich erfüllen. Die Intimrasur wird also für den (Sexual)Partner oder die (Sexual)Partnerin gemacht.

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Jede:r Zweite (49,1 %) hat schon einmal auf Sex verzichtet, weil sie oder er nicht rasiert war oder Rasierpickel hatte. Jede:r Dritte rasiert sich den Intimbereich daher extra vor einem Date. 

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50 % der Frauen wünschen sich einen glatten Intimbereich ihres Partners, aber 70 % der Männer wünschen sich eine haarlose Vulva. Neben den Gemeinsamkeiten bei den befragten Männern und Frauen liegt der größte Unterschied also bei der Erwartungshaltung gegenüber dem Partner oder der Partnerin.

 (1) – Repräsentative Studie mit 776 Teilnehmenden, Alle Teilnehmenden identifizierten sich mit dem Geschlecht “weiblich” oder “männlich”, Option auf “nicht-binär” wurde nicht ausgewählt,  Deutschlandweit, 16-65 Jahre Alt

Selbst im Schutz der Anonymität einer Onlineumfrage ist unser Partner, ein renommiertes Marktforschungsunternehmen, fast an uns verzweifelt: Noch nie hat das Unternehmen so viele Abbrüche einer einzigen Umfrage erlebt. Wann die meisten Menschen ausgestiegen sind? “Sind Sie im Intimbereich rasiert”. Diese eine Frage stellen wir nicht nur ungern, wir geben wohl noch weniger gerne Antworten darauf. Spätestens da wussten wir: Wir sind hier großen Geheimnissen auf der Spur. 

Warum fällt es in Zeiten von sexueller Freiheit und erfolgreichen Sextoy-Unternehmen so schwer, über Intimbehaarung zu sprechen? Viele Menschen reden nicht von Intim- sondern Schambehaarung. Die Haare, die unseren SCHAM-Bereich bedecken. Schwer vorzustellen, dass sich das nicht auf unsere Haltung zu diesem Thema überträgt. 

Warum interessiert SENTOU das Thema Intimrasur überhaupt?

Ich rede mit meinen Freunden, ganz gleich welches Geschlecht, über alles. Vor etwa einem Jahr habe ich das Thema Intimbehaarung angesprochen. Das regelmäßige Rasieren ist mir auf die Nerven – und auf die Haut geschlagen. Über einem Glas Wein habe ich also die unmögliche Frage gestellt, die uns jetzt ganz Deutschland beantwortet hat: Seid ihr rasiert? Stille. Dass dieses Thema so haarig ist (pun intended) ist, hätte ich damals nicht gedacht. 

Meine Antworten habe ich zu guter Letzt bekommen und auf Basis dessen Deutschlands erstes genderneutrales Unternehmen für Intimpflege gegründet – hierzu später mehr. 

Die Frage, wie Menschen zu ihrer Intimbehaarung stehen, warum sie sich für die Dinge schämen, die ganz klar unter die Kategorie “hat jede.r” fallen, ist  ein Rätsel. Aber, würde ich selbst mit Intimbehaarung am Rand der Bikinihose ins Schwimmbad gehen? Eher nicht. Woher kommt es also, dass aus der Intimbehaarung die Schambehaarung wurde und was macht das mit Menschen, ihrem Selbstbewusstein, Sex- und Datingleben? Auf all diese Fragen haben wir Antworten in unserer repräsentativen Studie gesucht.

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Was haben wir herausgefunden?

63 % der Befragten entfernen sich alle oder zumindest einen Teil ihrer Intimbehaarung. Der glatte – haarlose – Intimbereich ist damit die beliebteste Intimfrisur in Deutschland. Der Trend, sich alle Haare im Intimbereich zu entfernen begann mit der Einführung des Bikinis in den 60gern und hat bis heute seinen Siegeszug weitergeführt. Frauen sind damit aber nicht alleine. Bikini hin oder her: Fast so viele Männer wie Frauen rasieren sich im Intimbereich. Wir erklären uns das u.a. mit der (fehlerhaften) Assoziation von Intimbehaarung mit mangelnder Hygiene. 

Deswegen wundert es auch nicht, dass 70 % unserer Befragten angegeben haben, dass sie sich den Intimbereich rasieren, weil sie die Schönheitsideale ihres Partners oder ihrer Partnerin erfüllen wollen. Haare werden nicht für einen selbst entfernt, sondern weil Menschen davon ausgehen, dass es ihrem Partner oder ihrer Partnerin besser gefällt. Dieses Dilemma ist schwer aufzubrechen. Denn gerade weil das Thema so schambehaftet ist, setzt man es in den ersten Monaten einer romantischen Beziehung nicht nach oben auf die Agenda. Diese Unterhaltungen brauchen Zeit und Vertrauen. Außerdem, was ist, wenn der Partner nur ein Partner für eine oder zwei Nächte ist? 

Jeder Dritte greift vor einem Date noch einmal extra zum Rasierer. Die Verbindung ist also klar: Bestehen Chancen auf Intimität, zeigen Menschen sich lieber von ihrer haarlosen Seite. 

Denn, jede:r Zweite in Deutschland hat schon mal auf Sex verzichtet, weil er oder sie nicht rasiert war, oder Rasierpickel hatte. Hier sind Frauen deutlich stärker betroffen als Männer. Das mag auch daran liegen, dass immerhin 20 % der Frauen schon einmal negative Äußerungen über ihre Intimbehaarung gehört haben. 

Hier wird aber ganz klar: Wir haben ein Problem. Wenn Menschen bereit sind, auf die schönste Sache der Welt zu verzichten, weil sie ein Haar oder einen Rasierpickel zu viel haben, dann ist etwas nicht richtig. 

Und da kommt die (gesellschaftliche) Erwartungshaltung ins Spiel. 50 % der Frauen wünschen sich einen glatten Intimbereich ihres Partners, aber 70 % der Männer wünschen sich eine haarlose Vulva. Insbesondere Frauen haben daher immer noch viel Druck. Warum der glatte Intimbereich als so viel schöner wahrgenommen wird, haben wir in Interviews mit Influencer:innen, Aktivist:innen und Follower:innen besprochen: Viele sehen den größten Einfluss bei den Medien, in denen für Intimbehaarung kein Platz ist. 

Was davon übrig bleibt, ist Scham. Scham für Intimbehaarung, Scham für Rasierpickel, Rötungen, Rasurbrand, eingewachsene Haare – also alles was nicht perfekt ist. Dabei ist der Anspruch an Perfektion niemals gesund, vor allem nicht gegenüber dem eigenen Körper.

Was können wir aus der SENTOU Intim-Studie lernen?

Unsere Studie hat uns Wichtiges beigebracht. Über das Rasierverhalten von Menschen, ihre Gründe und das damit verbundene Lebensgefühl. Für uns sind die Ergebnisse Anlass genug, Scham endgültig aus dem Intimbereich zu streichen. Ob sich Menschen rasieren, waxen, epilieren oder der Natur freien Lauf lassen, ist uns herzlich egal. Wir wollen Menschen mit unseren Erkenntnissen dazu ermutigen, für sich selbst herauszufinden, was für sie am besten passt – frei vom Druck der Gesellschaft. 

Deswegen haben wir SENTOU gegründet. Ein genderneutrales Intimpflegeunternehmen, mit Produkten für alle Routinen. SENTOU hat die Mission, Menschen dazu zu ermutigen, sich liebevoll und selbstbewusst um ihr schönstes Körperteil zu kümmern. Intimpflege muss kein Tabuthema mehr sein, sondern kann Teil der täglichen Pflegeroutine werden. 

Über die Studie & SENTOU

Die Studie wurde im Auftrag von SENTOU vom Marktforschungsunternehmen Agemas durchgeführt. Insgesamt wurden 776 Menschen aller Altersgruppen über Deutschland hinweg online befragt. Die Studie ist somit repräsentativ.

Über SENTOU: Wir sind ein Naturkosmetikunternehmen, das durch die Entwicklung von natürlichen und genderneutralen Intimpflegeprodukten alltägliche Dinge wie Intimbehaarung oder Rasierpickel enttabuisiert und Menschen dazu ermutigen möchte, sich mehr und liebevoll um ihr schönstes Körperteil zu kümmern.

SENTOUs Produkte: Die Produkte von SENTOU werden nach naturkosmetischen Standards produziert und enthalten ausschließlich regionale und natürliche Inhaltsstoffe. Sie sind frei von Allergenen, Duftstoffe und Paraffin. Hochwertige Inhaltsstoffe wie Aloe Vera, Mandelöl, Hamamelis, Sanddorn und Magnolienextrakten pflegen die Haut. 

Das Produktportfolio möchte Menschen, unabhängig von ihren Präferenzen für die Haarentfernung, die Möglichkeit geben, ihrem schönsten Körperteil Selfcare zukommen zu lassen: Ein pflegendes Aftershave hilft gegen Rasierpickel nach der Intimrasur, ein Peeling gegen eingewachsene Haare nach der Intimrasur oder dem Waxing und ein Körperhaaröl macht Intim- oder Achselhaare weich und geschmeidig.

Für ein schönes Körpergefühl und mehr intimate confidence.